Neues im Bereitstellerblog – dat Gaby auch bei Twitter

Verfasst 27. Mai 2012 von bereitsteller
Kategorien: in eigener Sache

Ich habe meinem Blog ein persönlicheres Kleid gegeben – ich hoffe, es gefällt euch.

Außerdem habe ich mir einen Gravatar gewählt.

Seit ein paar Tagen bin ich auch bei Twitter zu finden – der Link ist im Sideboard.

Beispiel für die Menschenverachtung der freien Marktwirtschaft.

Verfasst 26. Mai 2012 von bereitsteller
Kategorien: Philosophisches, Politik, Wirtschaft, Wirtschaftspolitik

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Hier ein Beispiel für die Krankheit der freien Marktwirtschaft. Es geht um einen Skandal am Klinikum Hildesheim (zitiert aus der fr-online):

Kliniken stehen im Wettbewerb, müssen Geld verdienen, sagt Peter Hoffmann, Vorstandsmitglied des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte. Die 2004 eingeführte Fallpauschale werde dazu genutzt, „mehr und schwerere Fälle zu machen“ – inzwischen auch an öffentlichen Kliniken. So lasse sich etwa der starke Zuwachs an Rückenoperationen und Herzkatheter-Untersuchungen erklären. „Das Geld steht im Mittelpunkt der Therapie, nicht, was der Mensch braucht.“

Es ist so, wie ich in meinem vorigen Blogbeitrag schrieb: Wir sind die Opfer des Systems, die Sklaven der freien Marktwirtschaft. Oder glaubt jemand ernsthaft, dies sei ein Einzelfall?

Kaufsucht, Messie-Syndrom und die Krankheit der freien Marktwirtschaft

Verfasst 25. Mai 2012 von bereitsteller
Kategorien: Politik, Wirtschaft

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In diesem Kreislauf können wir nicht gewinnen – wir nicht – wir haben keine Chance:

Jeden Tag werden wir in aggressivster Form beworben. Insbesondere wird auf unsere Gefühlsebene gezielt, ein schlechtes bzw. gutes Gewissen eingeredet oder/und an niedere Instinkte appeliert.

  • Ein Hersteller verspricht uns, dass wir uns gut fühlen werden, wenn wir sein Produkt kaufen. Ein anderer will unseren Weg frei machen – überhaupt wird uns gern “Freiheit” suggeriert, wenn wir für nichts viel bezahlen sollen (“Die Freiheit nehm ich mir”).
  • Ein Bierhersteller ködert uns, indem er mit jeder von uns gekauften Flasche die Umwelt sanieren will. Ein Windelhersteller will die Kinder in Afrika retten mit unserem Geld, ein Brause-/Limonadehersteller will Spielplätze bauen von unserem Geld, usw.
  • Wir können unserer Lieblingsnationalmanschaft zum Sieg verhelfen, wenn wir das richtige Produkt konsumieren (wenn die verlieren, sind die Konsumenten schuld).
  • Wir können wahlweise schlank, sexy, schön, jung, gesund, u.v.a. werden, unsere Nachbarn werden uns beneiden.
  • (diese Liste in nicht vollständig)

Und wir alle haben das gute Gefühl schon erlebt, wenn wir etwas Ersehntes erworben haben und es nun besitzen dürfen. Auch sind wir nicht erwachsen geworden, ohne dass wir schmerzlich Verzicht üben mussten.

Und auch vonseiten der “Wirtschaftseliten” wird uns suggeriert, dass die Wirtschaft nur dadurch floriert, dass wir immer mehr kaufen. Menschen, die sich nicht genug kaufen können, werden als schlecht, faul, minderwertig, u.ä. diffamiert. Selbst seriös wirkende Nachrichtensprecher berichten über die Vorzüge bestimmte Produkte wie Autos oder Computer.

Vor diesem Hintergrundwissen wirkt die beständige aggressive Werbung selbstverständlich auf uns ein. Wir wollen uns gut fühlen, wir wollen etwas wert sein, wir wollen auf keinen Fall zu den Losern gehören, die sich nichts leisten können. Wenn wir dann noch irgendwelche Defizite aus der Kindheit mit uns rumschleppen, ist es nur ein kleiner Schritt zur Kaufsucht, die uns auch in Schulden treibt.

Und wenn wir kaufen, dann besitzen wir: mein Haus, mein Auto, meine Frau, meine Kinder, mein Schrott…

Das ist die andere Seite der beständigen Propaganda – die Kehrseite der selben Münze.

Wohin also mit all den Besitztümern – Ebay, Second-Hand-Laden, Sozialkaufhaus, Geschenke an Menschen, denen es sozial schlechter geht als uns, 3. Welt?

Oder behalten! Das alles hat ja mal Geld gekostet, wir haben Schulden gemacht, und wir wollten es haben, und wir hatten ein gutes Gefühl dadurch, und alles ist noch brauchbar, nichts ist kaputt. Wir konnten uns was leisten! Darum heben wir die Dinge auf, sammeln sie.

Wir packen sie in die Schränke, in den Keller, auf den Speicher. Irgendwann ist das alles voll. Dann stapeln wir – erst in die Ecken, dann immer weiter. Oft merken wir erst, wenn wir keinen Platz im eigenen Bett mehr finden, dass wir ein Problem mit unseren Besitztümern haben. Das nennt man dann Messie-Syndrom.

Eine richtige Krankheit ist das zwar nicht, aber es wird uns so suggeriert. Wir sind die Kranken, nicht das System, wird uns eingeredet. Und Kranke sind schlecht, minderwertig, faul, usw. Folgerichtig hat sich um das Messie-Syndrom eine neue Industrie gebildet, bestehend aus selbsternannten Messie-Therapeuten, Trödelhändlern, Schnäppchenjägern, Reinigungsfirmen, usw. Die wollen natürlich alle nur unser Bestes – unser Geld. Und damit wir diese Helfer auch finden, benutzen sie lautstarke Werbung mithilfe der Medien.

Hier schließt sich der Kreis. Es ist so, wie ich oben schrieb: In diesem Kreislauf können wir nicht gewinnen – wir nicht – wir haben keine Chance.

Dauerhaftes Wachstum ist das Symptom einer Krankheit. Und nicht wir sind die Kranken. Wir sind die Opfer eines perfiden Systems. Und dieses System will alles von uns – bis über den Tod hinaus (s.a. Organspenden).

In diesem System gewinnen nur immer die Wenigen, die heute schon immer reicher werden. Und auch das werden immer weniger. Die kleinen Fische werden von den größeren gefressen, die größeren Fische von den kleinen Haien, die kleinen Haie von den größeren Haien…

Das nennt man freie Marktwirtschaft.

Und wir als Konsumenten bewegen diesen Kreislauf, wir halten die Wirtschaft am Laufen – aber wir partizipieren nicht an ihr. Wir sind wie Sklaven dieses Systems. Wir werden ausgenutzt, ausgebeutet, ausgeschlachtet und dann weggeworfen.

Den Partizipanten dieses Systems ist jedes Mittel recht, denn sie verachten uns. Wir - die Konsumenten - bedeuten ihnen nur soviel, wie wir an Kaufkraft besitzen. Sie sind wie König Midas: Auf ihnen liegt ein Fluch, der sie einsam macht und töten wird. Sie haben aber noch nicht begriffen, dass sie die Kranken sind, nicht wir. Sie füllen die Leere ihrer Seele mit Geld als Symbol ihrer Macht, das macht sie aber nicht glücklich. Darum wollen sie immer mehr davon.

Also, wenn das nächste Mal jemand will, dass ihr etwas kauft, denkt darüber nach, welches Gefühl euch da vermittelt werden soll. Und nehmt euch die Zeit, euch zu fragen, ob ihr das Produkt wirklich braucht. Vielleicht besitzt du ja noch einige andere Duschbäder. Oder du bist Inhaberin von inzwischen über 30 Paar Schuhen. Oder vielleicht macht es dein endlich abbezahltes Auto noch ein paar Jahre – auch wenn dir der Autoverkäufer einen Kredit zusagt – du bist doch schon überschuldet.

Unsere materiellen Besitztümer sind ein Zeichen für unser Sklaventum. Je mehr du bestzt, um so stärker bist du versklavt. Die Akteure der freien Marktwirtschaft benutzen Neusprech um uns zu versklaven: “Freiheit = Sklaverei”.

Das Rad, das wir bewegen, muss langsamer laufen. Sonst wird die Gesellschaft an der Krankheit der freien Marktwirtschaft sterben. Aber vorher stirbt derjenige, der das Rad nicht mehr bewegen kann. Und das kannst du – kann ich sein, wenn du – wenn ich nicht aufpassen.

Passt auf euch auf, lasst euch nicht alles erzählen – die neoliberalen Ideologen lieben Menschen nicht, sie tun nur so. Sie versklaven und manipulieren uns.

Steigt mal aus – aus dem Rad. Ihr habt nur ein Leben. Das letzte Hemd hat keine Taschen.

Urheberrechtsverbrechen – eine Persiflage

Verfasst 21. Mai 2012 von bereitsteller
Kategorien: Philosophisches, Politik

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Wie jeden Morgen so auch heute bin ich wieder unterwegs zum Büro in Bärstadt. Ich such mir einen Platz und mach es mir gemütlich im Zug. Ich stöpsel die Ohrhörer rein und packe meinen Krimi aus. Nun kann es losgehen – für 3/4 Stunde habe ich Zeit zur Entspannung. So langsam fallen mir die Augen zu…

…da höre ich von fern die Aufforderung: “Bitte legen Sie die URVKN (=Urheberrechtsverwerterkontrollnachweise) vor!”

Sofort werde ich unruhig. Fieberhaft suche ich in meiner Handtasche nach den Belegen. Mist… den Krimi hab ich mir von meiner Kollegin geborgt. Sie hat sich den gekauft, aber so etwas liest man nur einmal. Wir sind beide so altmodisch und lesen noch in gedruckten Büchern.

Wo könnte wohl die Quittung sein? Ich blättere unauffällig das Buch durch. Der Autor ist auch noch jung – gestorben ist der wohl noch nicht, geschweige denn schon 70 Jahre lang tot. Seine Urheberrechte sind also nicht erloschen.

Die Kontrolleurin kommt näher – im Schlepptau zwei Urheberrechts-Polizisten (=URP). Die Quittung ist nicht im Buch. Ich fange an zu schwitzen. Ich hab doch die ZVA (=Zweitverwertungsabgabe) nicht bezahlt.

Da fällt mir meine Musik ein. Die hat mir mein Sohn aufs Handy geladen. Ich hab ihm nur eine Liste gemacht, was ich gern höre. Ansonsten ist mein technisches Verständnis eher gering. Wo hat der das bloß herunter geladen? Wo hat er die Beweise, dass er bezahlt hat? Ich sitze hier und habe nicht einen Beleg dabei. Wie konnte ich nur so naiv sein!

Wenn die mich erwischen, wird die URP eine Anzeige schreiben. Noch heute wird eine Hausdurchsuchung bei mir stattfinden. Und wehe mir, die finden keine Belege, oder die finden noch irgendwelche selbstgebrannten CD’s oder illegalen Downloads. Dann kann ich meinen Job an den Nagel hängen – meine Firma wird eine vorbestrafte Urheberrechtsverbrecherin nicht behalten. Kein Verbrechen wird so konsequent geahndet wie das Urheberrechtsverbrechen.

Was mache ich nur? Verzweifelt suche ich die Toilette im Zug – aber davor steht auch ein Polizist der URP. Dahin kann ich also nicht flüchten.

Und nun … es wird immer schlimmer … fällt mein Blick auf meine selbstgestrickten Socken. Wo habe ich bloß das Strick-Muster her? Da hat bestimmt jemand das Copyright drauf. Und ich hab die einfach so “aus dem Bauch raus” gestrickt. Hab mich nicht erkundigt, wer für das Muster die Patentrechte hält. Gaby, Gaby, da kommt was auf dich zu, das gibt ein paar Zehntausender Strafe, das kannst du nie im Leben bezahlen.

Und die Kontrolle kommt immer näher!

Wo ist die Notbremse? Ha – da kann ich mich erst mal unauffällig hinbewegen – und mich dann im allgemeinen Durcheinander davon stehlen.

Ich hebe schon die Hand in Richtung Notbremse…da stößt mich mein Nachbar an: “Ey, was zappeln Sie denn so rum?”

Ich reiße die Augen auf – puh, das war alles nur ein Traum. Ich lache noch etwas verspannt vor mich hin, als ich der Zugbegleiterin meine Fahrkarte zeige. Noch gibt es keine Urheberrechts-Polizei – noch nicht!

Initiative: Wir sind die Bürger – damit der Traum nicht wahr wird.

Kameras ersetzen kein Personal

Verfasst 20. Mai 2012 von bereitsteller
Kategorien: Kopfschütteln, Politik

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Da hat man den Hochsicherheitstrakt der forensischen Klinik in Merzig per Kamera überwacht. Das erscheint mir logisch und angemessen. Trotzdem hat niemand bemerkt, dass der Zaun von außen aufgeschnitten wurde, sodass drei Straftäter entkommen konnten.

Sicherheit funktioniert so nicht (absolute Sicherheit gibt es sowieso nicht)  – Kameras erhöhen die Sicherheit nicht, wenn kein Personal da ist, das die Kameras kontrolliert.

Aber diese Leute hat man eingespart. Nun wird die Verfolgung der Entflohenen teuer. Wie viel Personal man damit hätte angemessen bezahlen können?

Die Reputation ist auch hin.

Wie Frauen Männer sehen und behandeln

Verfasst 17. Mai 2012 von bereitsteller
Kategorien: Gender, Philosophisches

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Zugegeben, das ist ein schwieriges Thema. Ich kann nicht behaupten, dass ich das umfassend abarbeiten kann. Außerdem ist jeder Mann, jede Frau und auch jede Beziehung anders. Und auch ich kann das nur subjektiv wahrnehmen. Darum will ich hier nur mal so einige Männerbilder auflisten, wie sie mir bei einigen Frauen begegnen:

1. Manche Männer werden von ihren Frauen wie Hunde behandelt. Ich erlebe das immer wieder mal im Supermarkt oder in der Bahn. Die Partnerin ruft ihren Mann (Hund): “Kommst du endlich? Mach schon! Komm hierher! Setz dich da hin!” Usw. Der so Dressierte trottet dann missmutig hinter Frauchen her.

Also Schwestern, Mütter: Ich frage mich rein rhetorisch, ob ein Mann, der wie ein Hund behandelt wird, wohl daheim große Lust auf vertraute Gespräche mit seiner Frau hat? Oder ob er sich lieber auf seinen Hundeplatz setzt und mit der Flasche kuschelt? Denkt mal drüber nach.

2. Manche Frauen erwarten, dass die Lebensaufgabe von Männern ist, sie glücklich zu machen. Da sie das nicht können, werden sie dann für alles schuldig gesprochen, was schief läuft in der Beziehung (und in der ganzen Welt). Dieses Männerbild begegnet mir besonders unter Feministinnen oder Familientherapeutinnen. Oder wie muss ich das einordnen, wenn Männern ständig Vorwürfe gemacht werden, weil die jeweils dazugehörige Partnerin keinen erfüllten Sex hat? Jeder erwachsene und geistig gesunde Mensch ist für seine Bedürfnisse selbst zuständig, auch für seine sexuellen.

Also Frauen, Schwestern: es gibt genug Möglichkeiten, für sein eigenes Glücklichsein zu sorgen, auch für ein erfülltes Sexleben. Wenn du schlechten Sex hast, ist nicht dein Lover das Problem, sondern du. Wenn du da mal einen Ratschlag brauchst, schreib mir.

3. Manche Frauen können Männer nur als potentiellen Vergewaltiger oder Gewalttäter wahrnehmen. Das ist ernst und hat einen realen Hintergrund. Leider benutzen manche Männer ihre körperliche Überlegenheit und ihre geistige und psychische Schwäche genau so, indem sie Gewalt ausüben. Und leider werden schon Mädchen Opfer von sexuellen Übergriffen. Das prägt sie für ihr Leben. Dann fällt es schwer, den inneren Filter abzulegen – die Angst ist groß. Allerdings sind auch Jungen oder Männer Opfer solcher Grenzüberschreitungen, und auch Frauen üben sexuelle bzw. körperliche Gewalt aus.

Also Schwestern, Frauen, Mädchen: Nur weil ein Mann ein Mann ist, ist er noch kein Gewalttäter. Es gibt ganz viele Männer (die Mehrheit der Männer), die niemals Gewalt ausüben würden. Ihr schadet euch selber, wenn ihr alle in einen Topf werft. Und ihr tut der Männerwelt Unrecht. Ich weiß, es ist nicht leicht, sich zu trauen – die Angst zu überwinden. Das braucht Zeit, aber es lohnt sich. Und natürlich sollte frau nicht leichtsinnig werden, indem sie sich in Gefahrensituationen bringt. Einigen Frauen hilft da gut der Besuch eines Selbstverteidigungskurses. Den gibt es eigentlich in jeder Stadt und für alle möglichen Frauen. Es gibt solche Angebote nur für Frauen oder gemeinsam mit Männern, für Behinderte oder speziell für ältere oder für Kinder. Dort lernt man auf sich aufzupassen und trotzdem Vertrauen zu entwickeln.

4. Es gibt Frauen, die glauben, nur einen Mann lieben zu können, der eine Mischung aus Ken/Supermann/Albert Einstein ist und über die Finanzen von Mark Zuckerberg verfügt. Da aber ihr temporärer Lover dem nicht entspricht, wird der Versuch unternommen, ihn irgendwie umzubauen. Dazu werden alle Möglichkeiten aus dem weiblichen Baukasten benutzt: Erziehung, kosmetische Operationen, Bodybuilding, Psychoterror, Sexentzug, usw.

Also Schwestern, Mädchen: Solche Traummänner gibt es nur im Film oder “Dreigroschenromanen”. Falls so jemand doch existieren sollte, ist er todlangweilig. Männer sind Menschen, das ist es, was sie interessant macht. Und wenn ihr den Mann an eurer Seite nicht lieben könnt, wie er ist, warum habt ihr euch für ihn entschieden? Stellt euch mal vor, wie ihr euch fühlen würdet, wenn euer Liebster euch ständig vorhalten würde, dass ihr nicht wie ein Supermodell ausseht und nicht den Charakter eines Engels habt. Männer haben auch Gefühle, und sie haben Anspruch auf Respekt.

5. Es gibt Frauen, die sehen in ihrem Partner ein zusätzliches Kind. Sie legen ihm die Kleidung aus dem Schrank, schreiben ihm vor, welches Fernsehprogramm er gucken darf und welche Internet-Seiten er aufrufen darf. Sie halten ihn in Abhängigkeit und kontrollieren seine Freundschaften.

Also Mädchen, Schwestern: Da vergeht einem jede Lust. Wollt ihr wirklich mit jemanden schlafen, der sich wie euer Kind fühlt und den ihr wie euer Kind behandelt? Das turnt doch ziemlich ab. Traut eurem Typ mal was zu – das nutzt euch beiden.

Dies ist keine vollständige Sammlung und wenn jemand noch was hinzufügen will, bitte gern in den Kommentaren.

Abschließend wünsche ich allen Männern viel Spaß am “Herrentag”.

Eure Gaby

Meine Kandidaten für das “Zwangsrezitieren des Grundgesetzes”

Verfasst 16. Mai 2012 von bereitsteller
Kategorien: Politik

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Ich hatte ja vor kurzem vorgeschlagen, jedem Politiker, der eindeutig erkennbare, verfassungswidrige Gesetzes-Vorschläge kommuniziert, zum öffentlichen Rezitieren des Grundgesetzes zu verurteilen.

Den ersten Preis dieser Woche hat sich Alt-Bundespräsident Roman Herzog verdient für seinen Vorschlag, die 5 % Hürde bei Wahlen zu erhöhen.

Gleich an zweiter Stelle steht die Gruppe der Grünen, die vorschlagen, allen Konfessionslosen eine zwangsweise “Kultursteuer” aufzuerlegen, um damit den katholischen “Schäfchen” den Kirchen-Austritt schwer zu machen.

Nee, wat is in diesem Land bloß los – is die Bildung unserer “Eliten” so mangelhaft?

Das etwas andere Muttertagsgedicht; oder: Dafür Danke?

Verfasst 13. Mai 2012 von bereitsteller
Kategorien: in eigener Sache

Tags:

Hast mich gehasst seit Beginn meines Seins.

Dafür Danke?

Hab mein Leben dir abgetrotz.

Dafür Danke?

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Hast meine Kindheit nicht beschützt.

Dafür Danke?

Hab Narben an Körper und Seele.

Dafür Danke?

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Hast mich benutzt für dein Wohlergehen.

Dafür Danke?

Hab dein Leben dir leicht gemacht.

Dafür Danke?

.

Hast mich ins Krankenhaus geprügelt.

Dafür Danke?

Hab trotzdem auf deine Liebe gehofft.

Dafür Danke?

.

Hast meinen Tod gewünscht.

Dafür Danke?

Hab deinen Psycho-Müll geschluckt.

Dafür Danke?

.

Hast mich aus dem Haus getrieben.

Dafür Danke?

Hab Rucksäcke voller Unglück getragen.

Dafür Danke?

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Alles, was ich bin, und alles, was ich kann,

verdanke ich mir.

Ich habe keinen Dank für dich übrig.

Die Blumen sind für mich!

Arbeitsteilung

Verfasst 9. Mai 2012 von bereitsteller
Kategorien: Kopfschütteln, Politik

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Eigentlich brauchen wir keine Terroristen, wozu auch? Dafür haben wir doch die Geheimdienste.

Der angebliche Bombenleger der Al Qaida ist Informat der CIA (auch wenn jetzt die Journallie an einer Legende strickt, dass der Mann den Anschlag verhindert hätte).

Der essener Salafisten-Polizist steht auch auf der Gehaltsliste des Verfassungsschutzes.

Lieber Herr Innenminister Friedrich: Ich stimme Ihnen zu, ich werde mir keinen Religionskrieg von Ihnen aufzwingen lassen. Da Ihnen jetzt keiner mehr die Mär vom bösen linken Terror abkauft, haben Sie schnell einen anderen, der sich scheinbar nicht wehren kann, als Feind auserkoren. Für wie dumm halten Sie eigentlich die Wähler. Nicht alle sind auf BLÖD-Zeitungs-Niveau.

Irgendwie kann ich den Fund von Rohrbomben am Rand der 1.Mai-Demo in Berlin nicht mehr so glauben. Also ich glaube schon, dass man die gefunden hat. Aber wer die dahin gelegt hat, erscheint mir doch hoch suspekt. Die Frage, die dabei zu stellen ist, lautet (wie so oft): Wem nutzt es? Warum sollten linke Demonstranten sich selber gefährden sollen? Das ist doch irgendwie unlogisch.

Erinnert mich alles an das Celler Loch.

Diese Leute sind Staatsdiener – sie werden von Steuergeldern bezahlt. Sie sollen uns schützen. Aber sie betreiben das Werk von Terroristen.

Wie funktioniert die Mafia? Erst droht sie mit Nachdruck kleinen Geschäftsleuten, dann bietet sie sich als Schützer bzw. Sicherheitsdienstleister an. Dafür dürfen die Bedrohten gut bezahlen. Also das funktioniert in etwa so wie bei den Geheimdienste.

2013 sind Bundestagswahlen – man sollte notieren, welche “geplanten Terroranschläge” in Deutschland bis dahin entdeckt und erfolgreich verhindert werden.

…nur etwas Sand in den Wind halten…

Verfasst 4. Mai 2012 von bereitsteller
Kategorien: Kopfschütteln

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Um den berühmt-berüchtigten Streisand-Effekt mit zu unterstützten, will ich auf folgenden Sachverhalt hinweisen:

Hier versucht jemand, Tom, den Bestatter, den Autor des von mir persönlich geschätzten Bestatterweblogs fertig zu machen.

Die site, die dahintersteckt, werde ich nicht benennen und nicht verlinken. Diese Leute sind sowieso hinüber – den verdorbenen Ruf kriegen die nicht mehr aufpoliert.

Hier die Zusammenfassung von Tante Jay zu dem Vorgang. Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen – außer ein wenig Sand zerstreuen.


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